Thailändische Essenskultur

 

Die meisten haben das Kochen in frühester Jugend erlernt.

Bei Ihren Eltern und Nachbarn beobachten sie täglich stundenlang das flinke Hantieren mit dem Küchenbeil, dem Mörser und den Rührstäbchen. So wird das Kochen sukzessive zu einem harmonischen,integrierenden Teil ihres Lebens und ihrer Persönlichkeit. THAILAND heisst " DAS LAND der FREIEN ".

Es gehört zu den wenigen Ländern Asiens,die NIE unter eine fremde Herrschaft gerieten. Was seine Küche betrifft, heisst das aber nicht, dass sie frei von fremden Einflüssen ist. Im Gegenteil.

Im Zentrum von Südostasien entstanden, hat sie immer wieder - ganz ähnlich wie die schweizerische im Herzen Europas - von bewährten Koch - und Essgewohnheiten ihrer Nachbarn profitiert. Die thailändischen Leitsätze " Es ist gegen den Willen der Götter, gute Gerichte hinunterzuschlingen " und " Am Schluss der Mahlzeit soll Dein Atem nach Reis riechen " dürften chinesischen Ursprung haben.

Bei den Creationen der vielen Currygerichten stand Indien Pate.

Aber die Thais - als Freie - haben alles Fremde in ihre individuelle, unverwechselbare Küche integriert und ihren ureigenen Geschmack beibehalten.

 

THAI - FOOD IST GESUND

es hilft mit, das ideale Körpergewicht beizuhalten, denn es ist relativ kalorienarm, reich an Ballaststoffen und arm an tierischen Fetten. Es ist reich an Vitaminen, da viele frische Gemüse und Früchte auf dem Speisezettel stehen und alles " à la minute " gekocht wird.

Jemand hat einmal gesagt:

" Wenn die Thais gerade nicht essen, plaudern sie über die nächste Mahlzeit oder denken zumindest daran. "

 

ESSBESTECK

Wir essen normalerweise nur mit Löffel und Gabel. Auf ein Messer können wir verzichten, weil praktisch alle Speisen mundgerecht zubereitet auf den Tisch kommen. Muss trotzdem einmal etwas beim Essen noch zerkleinert werden, geschieht dies mit dem Löffel.

Der Löffel dient gewissermassen als " Ess - Schäufelchen ". Er wird mittels der Gabel ( oder durchaus einmal mit zwei Fingerspitzen ) mit einem nach Lust und Laune zusammengetragenen Häufchen verschiedener Speisen regelrecht beladen und dann zum Mund geführt.

Das macht Spass.

Im Gegensatz zu den Chinesen brauchen wir die die Stäbchen nur beim Essen von Nudelgerichten.